fbcamp 2013: Das Barcamp rund um Facebook – oder doch nicht?

Am vergangenen Wochenende, fand in der Hamburger City Nord das fbcamp statt. Es waren tolle Leute vor Ort, mit denen das Networken wirklich Spaß machte und es gab einige spannende Sessions. Und doch hatte ich mir irgendwie mehr davon versprochen. Das Barcamp rund um Facebook, drehte sich um vieles, aber viel zu wenig um Facebook.

Denke ich an die Sessions zurück, fallen mir spontan die Themen Monitoring, Blogs und Gesundheit ein. Nur der Kern an sich, das soziale Netzwerk Facebook, kam mir irgendwie zu kurz.

Nun kann man sagen „Es war ein Barcamp, warum hast du nicht einfach selbst an dem Programm gedreht?“ Ich selbst habe am Freitag eine Session zum Roll Out der Global Pages auf Facebook gehalten. Es war eine kleine Runde, der ich die neue Aufteilung der Brand Pages präsentieren konnte und mit der ich über die Sinnhaftigkeit des ganzen diskutierte. Samstag hätte ich zu gerne die Session vom letzten Jahr aufgegriffen „Facebook is boring – what’s next?“, aber dafür war ich leider nicht fit genug, da ich mit einer fiesen Erkältung zu kämpfen hatte.

Stefan Evertz wirft in seinem Blogbeitrag zum fbcamp die Frage auf, ob das ganze Thema Facebook vielleicht einfach durchgespielt ist. Das denke ich persönlich nicht, es ist aber auch eine Frage der Interpretation. Ich hatte das Gefühl, dass die Leute übersättigt vom Thema waren. Dass es einen gewissen Grundgroll gegen die Plattform gibt. „Die machen doch eh, was sie wollen.“ ist einer, der am häufigsten gehörten Sätze, der beiden Tage.

Es ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass die Wahrnehmung des Ganzen auch an mir selbst liegt. Vielleicht bin ich es selbst, die von bestimmten Thematiken einfach genug hat. Es wurde mal wieder über den EdgeRank diskutiert und das Fazit gezogen, dass letztendlich keiner weiß, wie er wirklich funktioniert. Wir sprachen über Shitstorms und welchen Schaden sie wirklich nachhaltig anrichten und kamen zu dem Schluss – keinen wirklichen. Wir ließen uns das Ziehen diverser Zahlen aus den Insights und anderen Tools erklären und mussten doch wieder erkennen, wenn der Kunde die neuen Zahlen nicht verstehen will oder die Zuständigen sie nicht richtig auswerten können, kommt auch keiner weiter.

Am spannendsten war meiner Meinung nach die Session zur Graph Search von Jan Piatkowski, in der er zeigte, wie man mit der neuen Suche arbeiten kann und in der passend dazu diskutiert wurde, wo Facebook wohl mit dieser Umstellung hin möchte und wann sie überhaupt für alle verfügbar sein wird.

Insgesamt hat das Camp natürlich trotzdem Spaß gemacht, einfach durch die Teilnehmer, mit denen man sich über alles Gehörte unterhalten konnte. Auch Meyers Partyservice hat, wie schon auf dem Monitoring Camp, für sehr leckeres Essen und zauberhaften Service gesorgt.

Es bleibt der Dank an die Orga rund um Silke Schippmann und die anderen Sponsoren, neben MRM, ohne die das Ganze natürlich nicht möglich gewesen wäre: Merci! 🙂

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